Nachhaltiges Handeln: Verantwortung in der Wertschöpfung

Sicherheit

Das Sicherheitsmanagement und die permanente Weiterentwicklung der Sicherheitskultur sind eine wichtige Grundlage unternehmerischer Verantwortung im Bayer-Konzern. Die Prävention von Unfällen und Ereignissen im Arbeitsalltag, beim Betrieb der Produktionsanlagen und auf Arbeits- und Transportwegen, bei denen Mensch und Umwelt zu Schaden kommen können, hat für uns höchste Priorität. Die Verantwortung für die Sicherheit wird durch entsprechende Richtlinien, wie unsere Konzernregelung „Sicherheit im Bayer-Konzern“, definiert. Unser Sicherheitsmanagement basiert auf vier Säulen:

Säulen der Sicherheit

Säulen der Sicherheit (Grafik)Säulen der Sicherheit (Grafik)

Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Eine unserer Kernaufgaben ist die Arbeitssicherheit und der Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter sowie der Mitarbeiter von Kontraktoren und Lieferanten, die auf unseren Werksgeländen und unter Bayer-Aufsicht arbeiten. Dies beinhaltet die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, die Beurteilung von Gefährdungspotenzialen, ein umfassendes Risikomanagement sowie die Gestaltung eines gesunden Arbeitsumfelds. Bereits seit Jahren sinkt die Quote der Arbeitsunfälle. Zu diesem Erfolg trugen auch 2016 intensive Trainings bei.

Konzernziel 2020:

Verringerung der Arbeitsunfallquote um 35 %

Grundlage unserer Berichterstattung zu Arbeitsunfällen ist die sogenannte Recordable Incident Rate (RIR). In diese fließen alle Arbeitsunfälle von Mitarbeitern ein, die Ursache für eine medizinische Behandlung sind und über Erste-Hilfe-Maßnahmen hinausgehen. Dies umfasst sowohl die Unfälle mit als auch ohne Ausfalltage. Die RIR-Quote sank 2016 konzernweit auf 0,39 Unfälle pro 200.000 Arbeitsstunden, was weltweit 489 Arbeitsunfällen entspricht. Statistisch gesehen ereignete sich nach fast 516.000 geleisteten Arbeitsstunden jeweils ein berichtspflichtiger Arbeitsunfall. Auch bezogen auf unser Konzernziel (RIR-Quote ohne Covestro) konnten wir uns im Berichtsjahr weiter verbessern. Die ausschließlich auf berichtspflichtige Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen bezogene Quote Lost Time Recordable Incident Rate, LTRIR, stieg im Vergleich zum Vorjahr an.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-1

eingeschränkt geprüft

In beide Parameter (RIR und LTRIR) gehen auch arbeitsplatzbedingte Erkrankungen ein, unabhängig davon, ob es sich dabei um gelistete Berufskrankheiten (Occupational Diseases) in nationalen Registern handelt. Da es weltweit keine einheitlichen und in vielen Ländern keine Listen sogenannter Berufskrankheiten gibt, dokumentieren wir alle arbeitsplatzbedingten Erkrankungen (Occupational Illnesses), sofern diese ärztlich diagnostiziert und anerkannt wurden. Im Berichtszeitraum wurden konzernweit 14 neue Fälle arbeitsplatzbedingt verursachter Krankheiten gemeldet, die meist den Bewegungsapparat betrafen (z. B. durch Computerarbeit oder Heben).

Bayer unterzieht alle Arbeitsplätze flächendeckend und regelmäßig einer Risikobewertung und Gefährdungsanalyse. Durch die daraus abgeleiteten Risikominderungsmaßnahmen und gezielten Untersuchungen wollen wir der Entstehung arbeitsbedingter Krankheiten vorbeugen. Im Rahmen unseres Gesundheitsschutzes bieten wir unseren Mitarbeitern in allen Ländern, in denen dies gesetzlich zulässig ist, regelmäßige medizinische Untersuchungen, teils verpflichtend, an. Dabei legen wir den Schwerpunkt auf die Risiken am jeweiligen Arbeitsplatz. Es werden außerdem alle jeweiligen landesspezifischen Regelungen für Pflichtuntersuchungen erfüllt.

Bedauerlicherweise mussten wir 2016 insgesamt vier tödliche Arbeitsunfälle verzeichnen. Darunter befanden sich zwei Bayer-Mitarbeiter, die durch Verkehrsunfälle ums Leben kamen, sowie zwei Mitarbeiter von Kontraktoren, die aus Höhe, u. a. von einem Gerüst, stürzten. Alle Todesfälle ereigneten sich in Indien.

Berichtspflichtige Arbeitsunfälle

 

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

 

2016

1

RIR = Recordable Incident Rate

2

LTRIR = Lost Time Recordable Incident Rate

3

Mitarbeiter beauftragter Drittfirmen, deren Unfall sich auf unseren Werksgeländen und unter Bayer-Aufsicht ereignet hat

Arbeitsunfälle ohne Ausfalltage (RIR1)

 

0,49

 

0,47

 

0,43

 

0,42

 

0,39

Arbeitsunfälle ohne Ausfalltage (RIR1) Life Sciences

 

0,50

 

0,49

 

0,44

 

0,43

 

0,40

Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen (LTRIR2)

 

0,27

 

0,26

 

0,22

 

0,21

 

0,23

Tödliche Arbeitsunfälle (gesamt)

 

2

 

2

 

4

 

2

 

4

Davon Bayer-Mitarbeiter

 

2

 

1

 

3

 

2

 

2

Davon Kontraktoren-Mitarbeiter3

 

 

1

 

1

 

 

2

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-2

eingeschränkt geprüft

Quote berichtspflichtiger Arbeitsunfälle (RIR) nach Regionen

 

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

 

2016

Vorjahreswerte angepasst

Europa / Nahost / Afrika

 

0,58

 

0,75

 

0,68

 

0,62

 

0,46

Nordamerika

 

0,53

 

0,49

 

0,64

 

0,58

 

0,65

Asien / Pazifik

 

0,21

 

0,20

 

0,14

 

0,12

 

0,14

Lateinamerika

 

0,42

 

0,31

 

0,25

 

0,32

 

0,38

Gesamt

 

0,49

 

0,47

 

0,43

 

0,42

 

0,39

Wie in den Vorjahren verzeichneten wir auch 2016 kaum Unfälle mit Chemikalienkontakt. Ein erheblicher Teil der Unfälle und Verletzungen hat verhaltensbedingte Ursachen. Diese Problematik greift unsere – vom Konzernvorstand ins Leben gerufene – Initiative „Behavioral Safety“ mit entsprechenden Trainingsprogrammen auf.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-3

eingeschränkt geprüft

Behavioral-Safety-Programm schafft Sicherheitsbewusstsein

Diese Initiative stellt das sicherheitsbewusste Verhalten unserer Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Zur Vermeidung verhaltensbedingter Unfälle führten wir 2015 ein umfangreiches Behavioral-Safety-Programm ein. Hierzu wurde die vorhandene Sicherheitskultur in allen Arbeitsfeldern, vorrangig aber in der Produktion, erfasst und bewertet. Im Berichtsjahr analysierten wir weltweit 54 Standorte der Segmente Crop Science, Pharmaceuticals und Consumer Health und leiteten daraus Maßnahmenpläne ab. Intensive Schulungsmaßnahmen sollen darüber hinaus dazu beitragen, Unfälle und Verletzungen schon im Vorfeld zu verhindern. In Bereichen, wo das Programm bereits implementiert ist, konnten erste Verhaltensverbesserungen festgestellt werden. Konkrete Schulungsziele sollen zur Senkung der Arbeitsunfallquote beitragen.

Verfahrens- und Anlagensicherheit

Unser Ziel ist es, unsere Verfahren und Anlagen so sicher zu gestalten und zu betreiben, dass keine unvertretbaren Risiken für die Beschäftigten, die Umwelt und die Nachbarschaft entstehen. Um die Sicherheit unserer Produktionsanlagen und Prozesse weltweit zu verbessern, arbeitet Bayer kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Sicherheitskultur, der Kompetenz der Mitarbeiter und den entsprechenden Standards zur Bewertung der Risiken. In der entsprechenden, 2016 aktualisierten Konzernregelung „Verfahrens- und Anlagensicherheit“ sind weltweit einheitliche Verfahren und Standards vorgeschrieben. Diese wird regelmäßig überprüft, um Änderungen in Gesetzgebungen, neuen Verfahren oder auch zusätzlichen Qualitätssicherungsprozessen zu berücksichtigen.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-4

eingeschränkt geprüft

Als wesentliche Maßnahme zum Erhalt und zur Verbesserung des Sicherheitsbewusstseins wurde das weltweit verbindliche Schulungsprogramm TOPPS (Top Performance in Process and Plant Safety) weiter ausgebaut. Die Teilnahme an diesem Schulungsprogramm ist für alle Bayer-Mitarbeiter, die die Verfahrens- und Anlagensicherheit in Produktions- und Nebenanlagen beeinflussen können, verpflichtend und wird im Bayer-Trainingssystem dokumentiert. Diese Vorschrift wurde in den HSEQ (Health, Safety, Environment, Quality) Englische Abkürzung für Gesundheit, Sicherheit, Umweltschutz und Qualität. -Managementsystemen des Konzerns verankert. Die TOPPS-Schulungsunterlagen liegen für Präsenzschulungen als auch für webbasierte Trainings in mehreren Sprachen vor.

In einem globalen Netzwerk arbeiten das zentrale Bayer-Kompetenzzentrum für Verfahrens- und Anlagensicherheit in Leverkusen, Deutschland, und die regionalen Zentren in Asien und den USA sowie Anlagensicherheitsfachleute aller Produktionsstandorte zusammen.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-5

eingeschränkt geprüft

Unsere Fachleute arbeiten in internationalen Arbeitsgruppen wie z. B. beim Europäischen Chemieverband (CEFIC) an der Entwicklung eines globalen Berichtsstandards für Kennzahlen zur Anlagensicherheit und pflegen einen intensiven Erfahrungsaustausch auf nationaler und internationaler Industrieebene.

Konzernziel 2020:

Verringerung der Ereignisse im Bereich Verfahren- und Anlagensicherheit um 30 %

Als Frühindikator für Anlagensicherheitsereignisse gilt die weltweit einheitliche Kennzahl: Loss of Primary Containment (LoPC-Stofffreisetzung/Leckagen), die in das konzernweite Sicherheits-Berichtswesen integriert ist. Unter LoPC versteht man den Austritt von chemischen Substanzen oder Energie oberhalb definierter Mengenschwellen aus ihrer ersten Umhüllung, wie Rohrleitungen, Pumpen, Tanks oder Fässern. Die LoPC-Incident Rate (LoPC-IR) stellt die Anzahl der LoPC-Ereignisse bezogen auf 200.000 Arbeitsstunden dar. Diese lag 2016 bei 0,32 (Vorjahr 0,22). Bayer berichtet hier nach den Standards des europäischen Chemieverbands (CEFIC), die für ganz Europa einheitlich festgelegt sind.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-6

eingeschränkt geprüft

Jedes gemeldete LoPC-Ereignis wird hinsichtlich seiner Ursachen analysiert, um die Sicherheit in den bestehenden Anlagen weiter zu verbessern. Die Ergebnisse der Ursachenanalysen werden konzernweit publiziert. Die Messgröße LoPC-IR und das weltweit etablierte Schulungsprogramm zu Prozess- und Anlagensicherheit helfen uns dabei, das Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter zu schärfen.

Die Meldeschwelle wurde so niedrig gesetzt, damit auch solche Stoff- und Energiefreisetzungen systematisch erfasst und berichtet werden, die keine Auswirkungen auf Mitarbeiter, Nachbarn oder die Umwelt haben. Dieser Ansatz unterstützt unseren Anspruch, die Integrität unserer Anlagen zu wahren.

Quote der Anlagensicherheits-Ereignisse (LoPC-IR)

 

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

 

2016

1

Anzahl der LoPC-Ereignisse bezogen auf 200.000 Arbeitsstunden

Loss of Primary Containment Incident Rate (LoPC-IR)1

 

0,38

 

0,35

 

0,23

 

0,22

 

0,32

LoPC-IR1 Life Sciences

 

0,21

 

0,16

 

0,13

 

0,11

 

0,17

Im Rahmen des konzernweiten Krisenmanagements verfügt Bayer über ein weltweit gültiges Frühwarnsystem: das Notfall-Meldesystem „Bayer Emergency Response System“.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-7

eingeschränkt geprüft

Eine Konzernregelung sorgt für ein weltweit geltendes Standardverfahren zur Erfassung und Meldung außergewöhnlicher Ereignisse, wie z. B. die Gefährdung der Sicherheit unserer Mitarbeiter, Anlagen oder Betriebe, und regelt das Krisenmanagement des Bayer-Konzerns. Die Bearbeitung eines solchen Ereignisses fällt in die Zuständigkeit der lokalen Krisenorganisation bzw. der lokalen Gefahrenabwehr. Hierfür sind an den Standorten bzw. in den Ländern organisatorische Vorkehrungen mit festgelegter Verantwortung und Vorgehensweise implementiert, in die wir – je nach Situation – Geschäftspartner und unser Standortumfeld einbinden.

Transportsicherheit

Die Transportsicherheit besitzt innerhalb der Bayer-Sicherheitskultur einen hohen Stellenwert. Dies gilt sowohl für den Transport unserer Produkte, insbesondere von Gefahrgütern, auf öffentlichen Transportwegen, als auch für Vorgänge wie Be- und Entladen, die Klassifizierung, Kennzeichnung und Verpackung der Produkte sowie die Wahl der Logistikpartner. Diese werden nach einem festgelegten Verfahren bestimmt und hinsichtlich der Erfüllung von Sicherheits- und Qualitätsstandards bewertet. Mit der Umsetzung einer speziellen Konzernrichtlinie stellen wir sicher, dass alle Materialien entsprechend den einzuhaltenden Vorschriften und ihrem jeweiligen Gefährdungspotenzial gehandhabt werden. Im Rahmen unserer freiwilligen Responsible-Care-Aktivitäten werden auch für Nicht-Gefahrgüter Transportsicherheitsanweisungen erstellt und Distributions-Sicherheits-Audits durchgeführt. Unser Transportsicherheitsmanagement ist Teil des HSE-Managements und wird von einem Netzwerk aus Experten und praxiserfahrenen Anwendern geführt.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-8

eingeschränkt geprüft

Details sind in den Konzernregelungen „Gesundheits-, Sicherheits-, Umweltschutz- und Qualitäts (HSEQ)-Audits“ und „Transportsicherheit“ festgelegt. Als Forum für den Austausch von Informationen und der Standardisierung von Verfahrensweisen zwischen den Segmenten fungiert ein global ausgerichtetes Transportsicherheitsgremium. 2016 lagen die Schwerpunkte der Zusammenarbeit u. a. auf den Themen Trainings im Bereich Transportsicherheit, Überprüfung interner Prozess-Anweisungen sowie der Bewertung, Auswahl und Auditierung unserer Logistikdienstleister.

Insgesamt fanden 2016 weit über drei Millionen Transportbewegungen statt. Durch vorbeugende Maßnahmen soll die Zahl der Unfälle so gering wie möglich gehalten werden. Trotz unserer umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen und -trainings kann es aufgrund von Restrisiken zu Transportereignissen kommen. Dazu zählen etwa Unfälle mit Personen- oder erheblichem Sachschaden, die Beeinträchtigung der Umwelt durch frei werdende Stoffe oder der Austritt gefährlicher Güter, die nach festgelegten Kriterien detailliert aufgenommen und bewertet werden. Die zwölf Transportereignisse im Berichtsjahr sind im Wesentlichen auf Unfälle im Straßenverkehr zurückzuführen.

Online-Ergänzung: A 1.4.3.2-9

eingeschränkt geprüft

Transportereignisse nach Transportmitteln

 

 

2012

 

2013

 

2014

 

2015

 

2016

Straße

 

6

 

8

 

11

 

11

 

12

Schiene

 

0

 

0

 

1

 

1

 

0

Seeschiff

 

0

 

3

 

0

 

0

 

0

Gesamt

 

6

 

11

 

12

 

12

 

12

Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Übersicht der Transportereignisse des Berichtsjahres.

Transportereignisse 20161

Personen­schaden

Crop Science, Belford Roxo, Brasilien, 13.02.2016
Während eines Transportvorganges kippte ein mit Bayer-Produkt beladener LKW um. Das Produkt trat aus und wurde fachgerecht aufgenommen und entsorgt.

Nein

Covestro, Verona, Italien, 18.03.2016
Während des Transports wurde die Verpackung einer Palette beschädigt, wodurch Produkt austrat. Dieses wurde aufgenommen und fachgerecht entsorgt.

Nein

Covestro, Erftstadt, Deutschland, 12.04.2016
Durch ein Ausweichmanöver kippte ein mit einem Covestro-Produkt beladener Tankauflieger auf der Autobahn um. Es kam zu keinem Produktaustritt.

Ja

Crop Science, Thane, Indien, 13.06.2016
Ein mit Bayer-Produkt beladenes Fahrzeug war in einen Verkehrsunfall verwickelt. Einer der betroffenen Passanten verstarb an den Folgen des Unfalls.

Ja

Covestro, Le Muy, Frankreich, 27.06.2016
Ein mit Covestro-Produkt beladener LKW kollidierte an einem Stauende mit weiteren Fahrzeugen. Ein Speditionsfahrer verstarb an den Folgen des Unfalls. Es kam zu keinem Produktaustritt.

Ja

Covestro, Sao Paulo, Brasilien, 05.07.2016
Während eines Transports wurden Fässer mit Produkt beschädigt. Sie wurden ebenso wie das in den Auffangraum ausgetretene Produkt aufgenommen und fachgerecht entsorgt.

Nein

Covestro, Springfield, Missouri, USA, 10.07.2016
Während eines Transports überschlug sich ein LKW-Auflieger. Es traten ca. 2.500 kg Granulat aus. Der Inhalt des Containers und das freigesetzte Granulat wurden fachgerecht aufgenommen und entsorgt. Der Fahrer wurde leicht verletzt.

Ja

Covestro, Oldenburg, Deutschland, 17.08.2016
Während des Verladevorgangs bei einem Logistikdienstleister wurde ein Produktbehälter beschädigt. Das im LKW ausgetretene Material sowie die im Behälter befindliche Restmenge wurden fachgerecht aufgenommen und entsorgt.

Nein

Pharmaceuticals, Leverkusen, Deutschland, 27.10.2016
Ein mit einem Bayer-Produkt beladener LKW kollidierte mit einem Schilderwagen. Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei kam dabei ums Leben.

Ja

Covestro, Tashkent, Usbekistan, 03.11.2016
Während des Transportvorgangs wurden zwei Produktbehälter beschädigt. Das im Container ausgetretene Material sowie die in den Behältern befindliche Restmengen wurden fachgerecht aufgenommen und entsorgt. Dabei verletzte sich ein Kundenmitarbeiter leicht.

Ja

Crop Science, Belford Roxo, Brasilien, 19.11.2016
Bei der Kollision mit einem weiteren Fahrzeug kippte ein mit einem Bayer-Produkt beladener LKW um. Der Inhalt eines Containers trat auf die Straße aus, wurde aufgenommen und entsorgt.

Nein

Crop Science, Villefranche, Frankreich, 22.11.2016
Während der Beladung eines LKW wurde ein Behälter mit Produkt von einem Gabelstapler beschädigt. Das Produkt wurde aufgenommen und fachgerecht entsorgt.

Nein

1 Bayer erfasst generell jeden Todesfall, der uns im Zusammenhang mit unserer Geschäftstätigkeit gemeldet wird. Eine Differenz zwischen der Anzahl der Todesfälle in der Tabelle Berichtspflichtige Arbeitsunfälle und der dieser Tabelle kann sich dadurch ergeben, dass wir bei den Arbeitsunfällen definitionsgemäß ausschließlich Todesfälle von Bayer-Mitarbeitern und Kontraktoren-Mitarbeitern angeben, die unter unmittelbarer Bayer-Aufsicht standen.