Integrierter Geschäftsbericht

In diesem Integrierten Geschäftsbericht fassen wir unsere Finanz- und Nachhaltigkeitsberichterstattung zusammen. Damit verdeutlichen wir die Wechselwirkungen zwischen finanziellen, ökologischen und gesellschaftlichen Faktoren und heben ihren Einfluss auf unseren langfristigen Unternehmenserfolg hervor. Ziel ist es unsere Stakeholder umfassend und transparent zu informieren. Der zum 31. Dezember 2016 von Bayer erstellte Konzernabschluss erfüllt die am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) und ergänzend die deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in Verbindung mit dem deutschen Rechnungslegungsstandard. Der zusammengefasste Lagebericht gibt unter Beachtung dieser Vorschriften ein Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wieder. Der Vergütungsbericht des Vorstands und des Aufsichtsrats entspricht zudem den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance bezeichnet die langfristig ausgerichtete, verantwortungsvolle und transparente Leitung und Kontrolle eines Unternehmens. In Deutschland enthält der Deutsche Corporate Governance Kodex die wesentlichen Grundsätze zur Leitung und Überwachung börsennotierter Gesellschaften. Kodex. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht werden gemäß den gesetzlich geregelten Publizitätspflichten veröffentlicht. Die Nachhaltigkeitsberichterstattung des Bayer-Konzerns erfolgt in Übereinstimmung mit der Option „umfassend“ der G4-Leitlinien der Global Reporting Initiative ( GRI (Global Reporting Initiative) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Verbreitung und Optimierung von Nachhaltigkeitsberichterstattung einsetzt. Die GRI-Leitlinien gelten als der meistgenutzte und international anerkannteste Standard der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Diese Leitlinien werden in einem Multi-Stakeholder-Verfahren weiterentwickelt. Gegründet wurde GRI 1997 von Ceres (Coalition of environmentally responsible economies) und UNEP (dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen). ) sowie gemäß den zehn Prinzipien des UN Global Compact Der United Nations Global Compact (UNGC) ist die weltweit größte und wichtigste Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Auf der Grundlage von 10 universellen Prinzipien aus den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung verfolgt der UNGC die Vision einer inklusiven und nachhaltigen Weltwirtschaft zum Nutzen aller Menschen, Gemeinschaften und Märkte. Mit der Verpflichtung zum UNGC ist eine jährliche Dokumentation des Unternehmensengagements zur Erreichung der zehn Prinzipien verbunden. Den ausführlichen GRI-Content-Index mit den korrespondierenden Prinzipien des UNGC finden Sie in der erweiterten Fassung des Geschäftsberichts unter „Weitere Informationen“. Zudem veröffentlichen wir online in einem separaten PDF eine Zusammenfassung unseres UN Global Compact Fortschrittsberichts auf Basis der Kriterien des Blueprint for Corporate Sustainability Leadership.

Wir orientieren uns außerdem an internationalen Leitsätzen und Empfehlungen u. a. zur Definition und Auswahl von nichtfinanziellen Indikatoren sowie zum Reporting, wie denen der OECD und des ISO 26000 Standards. Bei der Indikatoren- Auswahl und -Messung werden die Empfehlungen der „European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS)“ für nicht-finanzielle Indikatoren, des GHG-Protokoll (Greenhouse Gas Protocol) hat sich als das internationale Berechnungsinstrument zur Erfassung, Quantifizierung und Berichterstattung von Treibhausgasen etabliert. Die Standards umfassen alle Emissionen innerhalb einer Wertschöpfungskette. Hierbei richtet sich Bayer nach dem „Corporate Standard“ für die direkt (Scope 1) und indirekt erzeugten (Scope 2) Treibhausgas-Emissionen sowie nach dem „Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standard“, der weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette umfasst. Mit der Aktualisierung der GHG-Richtlinien zu Scope 2 wurde 2015 eine duale Berichterstattung eingeführt. Danach müssen die indirekten Emissionen sowohl nach der standortbezogenen (location-based) als auch der marktorientierten (market-based) Methode berichtet werden. Die standortbezogene Methode nutzt die regionalen oder nationalen durchschnittlichen Emissionsfaktoren, die marktorientierte Methode hingegen berücksichtigt die in den Nachweisinstrumenten enthaltenen anbieter- oder produktspezifischen Emissionsfaktoren. für den Bereich Treibhausgas-Emissionen und des „World Business Council for Sustainable Development (WBCSD)“ und des Europäischen Chemieverbands (Conseil Européen de l’Industrie Chimique, CEFIC) berücksichtigt. Wir werden auch für das Berichtsjahr eine Entsprechenserklärung zum „Deutschen Nachhaltigkeitskodex“ (DNK) abgeben.

Zusätzliche Informationen

Der integrierte Bayer-Geschäftsbericht 2016 liegt als Druckfassung („Geschäftsbericht 2016“) und online in einer erweiterten Fassung („Geschäftsbericht 2016 – Erweiterte Fassung“) vor. Diese Online-Fassung umfasst neben dem Anhang als Teil des Bayer-Konzernabschlusses weiterführende Informationen zum Lagebericht. Im Druckbericht weisen Online-Ergänzungen, die mit einer Kennziffer versehen sind, auf zusätzliche Informationen in der erweiterten Fassung hin. Die Kennziffern können auf jeder Seite des Online-Geschäftsberichts in eine Suchmaske eingegeben werden, um so direkt zu den gewünschten Informationen zu gelangen. Beide Berichts- Versionen stehen auch als PDF im Internet zum Herunterladen bereit. Als zusätzliche Orientierungshilfe bieten wir im Geschäftsbericht am Seitenrand Verweise auf andere Kapitel, auf Webseiten im (Bayer-)Internet sowie in der erweiterten Fassung zusätzlich auf GRI „G4 Materiality Disclosures“.

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